26.09.2018

Geburt der E`Ka-yana Babys

Zwei Tage früher als geplant schenkte Yashi heute in den frühen Morgenstunden innerhalb von gut 1 Stunde 3 kleinen Tibis das Leben. Die ersten Anzeichen gab es schon in der Nacht davor, sie war sehr unruhig, schmusig und ein wenig leidend. Es sind 3 Rüden in den Farben schwarz, schwarz mit weißen Abzeichen und zobel. Äußerst instinktsicher nahm Yashi ihre Babys in Empfang und versorgt sie nun mit liebevoller Hingabe. 

 

Wir sind wieder begeistert.

Danke, du tapfere Maus!

... die erste Woche ...

In den ersten 10-14 Tagen verbringt die Hündin die meiste Zeit mit ihren Welpen in der Wurfkiste, um sie zu säugen, zu putzen und um sie zu wärmen. Sollte sie sich mal für eine kurze Zeit von ihren Babys trennen, um selber zu fressen oder um sich zu lösen, dann wärmen die Kleinen sich gegenseitig. Sie kuscheln eng an eng. In dieser neonatalen Phase, die bis zum 14. Lebenstag dauert, beschränken sich die motorischen Fähigkeiten der Welpen zunächst auf das Kopfpendeln, das Saugen und die Fähigkeit, sich robbend und kriechend langsam und kreisförmig fortzubewegen. Unsere Welpchen sind schon einen Schritt weiter, sie sind schon wahre Kletterkünstler. Yashi ist eine geduldige Mama, sie legt sich auch gerne auf den Rücken und lässt die Kleinen gewähren. 

... Mama ist die beste ...

Kontaktliegen

Rüde 1

Rüde 2

Rüde 3

Die erste und zweite Woche  

Die Zeit vergeht wie im Flug.

Yashi ist soooooo stolz auf ihre Babys und passt gut auf sie auf.

Unser Trio entwickelt sich prächtig. Alle haben gut zugenommen, sie haben das Geburtsgewicht nach einer Woche schon verdoppelt. Das ist kein Wunder, denn sie sind den ganzen Tag und die ganze Nacht damit beschäftigt zu trinken, zu schlafen, zu trinken…

Sie haben so einen starken Zug drauf, dass man sie, wenn sie sich an einem Finger festsaugen, kurz hochheben könnte. Nach dem Trinken ist ein entspanntes Verdauungsschläfchen wieder ein wunderbarer Zeitvertreib - bis zum nächsten Nuckeln -. Die Welpen werden regelmäßig gewogen, damit ich genau sehen kann, ob jedes Hundekind gut zunimmt. Die Augen und die Ohren sind noch fest verschlossen.

Sie versuchen manchmal schon auf ihre kleinen Beinchen zu kommen, was sich mehr oder weniger schwierig gestaltet.

Meine Aufgabe ist es, Yashi mit gutem, abwechslungsreichem Futter und Trinken zu versorgen. Das gestaltet sich manchmal schwierig, denn vieles, was ich anbiete, mag sie nicht. aber mir fallen ja immer kleine Tricks ein, mit einem außergewöhnlichen Topping gelingt es oft. Am liebsten mag sie die Mammilac Welpenmilch, da sagt sie nie nein.  Da sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten und fördern auch noch den Milchfluss. 

 

Ich helfe Yashi im Augenblick noch, sich selbst sauber zu halten, indem ich sie bürste, kämme und täglich auch mit lauwarmem Wasser abdusche. Aber lange möchte sie nicht von ihren Babys getrennt sein. Aber keine Sorge, sie suchen sich gegenseitig.

Entspannte Babys

Kuscheln ist soooooo schön, ob mit lieben Menschen oder mit der Mama TOLL!!!

Rüde 1

Rüde 2

Rüde 3

Die dritte Woche 

In den ersten Wochen besteht das Leben der Welpen ausschließlich aus Schlafen und Trinken…. Yashi sorgt dafür, dass die Babys immer schön sauber sind, alle ihr Geschäftchen verrichten, und sie es - eng an ihren Bauch gekuschelt - schön warm haben und alle regelmäßig trinken können.

Beim Kontaktliegen der Welpen miteinander halten sie es aber auch schon eine zeitlang ohne Mama aus.

Nun öffnen sich langsam die Augen. Aus kleinen Sehschlitzen, die immer größer werden, blicken die Kleinen erwartungsfroh und neugierig in die Welt. Am 16. Tag sind alle Augen offen.

Auch wenn die Welpen nun die Augen geöffnet haben, sehen sie noch alles verschwommen und der Blick ist immer noch nicht ganz klar. Über dem Auge liegt noch ein bläulicher Schimmer. 

Auch die Ohren sind offen. Die Kleinen reagieren auf laute Umweltreize.

Das Geburtsgewicht hat sich bei allen Babys nun schon verdreifacht. 

Welpen haben eine vergleichsweise riesige Zunge. Mit ihr umschließen sie die Zitze und saugen sich fest.

 

In dieser Woche rücken wir den Würmern auf den Pelz und beginnen mit der Wurmkur. Mal schauen, wie sie es vertragen.

Hallo Welt, wir sehen dich mit eigenen Augen

Rüde 1

Rüde 2

Rüde 3

Mama ist doch die beste und das nicht nur wegen der Milchbar

Die vierte und fünfte Woche  

Die Zeit des Erwachens geht mit Riesenschritten vorwärts.Die Babys werden von Tag zu Tag munterer und agiler und nehmen immer mehr vom Umfeld wahr. Das zielgerichtete Sehen ist bei ihnen vorhanden. Alle Welpen hören und reagieren auf Geräusche. Die Milchzähne sind noch nicht durchgebrochen aber das Laufen klappt immer besser. Immer mal wieder sitzen sie eine kurze Zeit, schauen sich an und um oder rangeln miteinander. Dabei werden Pfoten und Schnauzen eingesetzt und mit vollem Körpereinsatz agiert. Die Kleinen bellen mehr oder weniger laut und häufig, das hört sich lustig an.

Das kleine und große Geschäft machen sie auch schon oft ohne Mamas Hilfe,  und nun wird mit einer Krankenhausunterlage die Sauberkeitserziehung begonnen. Mal schauen, wie das klappt. Wir hoffen, dass sie in einigen Tagen zu einer bestimmten Stelle hinlaufen und sich dort lösen, nämlich dort wo die Einlagen liegen.

 

Als erste feste Mahlzeiten bekommen die Kleinen Ende der Woche Tatar, und Welpenbrei. Welpenmilch haben sie schon genossen.

 

Es ist insgesamt sehr spannend, die Entwicklung zu beobachten und zu dokumentieren. Die Phase, die nun nämlich kommt, ist entscheidend für das ganze weitere Leben. 

 

Die Zeit rast und mit Riesenschritten werden aus den hilflosen Geschöpfen kleine Persönlichkeiten. 

Yashi kümmert sich weiter rührend um ihre Kleinen.

Es wäre jetzt so langsam an der Zeit, dass sie sich auch um die Erziehung ihrer Welpen bemüht, aber sie ist im Umgang mit ihnen ganz relaxt und noch äußerst nachsichtig. Sie tanzen ihr so manches Mal auf dem Kopf herum.

Von daher kommt auf den Züchter nun auch eine große Verantwortung zu. Er wird in der

Prägephase (4.-7. Woche)

viel Wert auf den Umgang mit seinen Welpen legen. In dieser Zeit lernt der Welpe im Idealfall mit ganz unterschiedlichen Eindrücken ( Menschen, Geräuschen, optischen Eindrücken etc.) umzugehen. 

Er nimmt sein Umfeld bewusst wahr und lernt seine Sozialpartner kennen. Im Spiel mit seinen Wurfgeschwistern lernt er seinen sozialen Rang zu finden und sich und die anderen auszutesten. In dieser Zeit werden seine Persönlichkeit und sein Temperament geprägt.

Wird in dieser Zeit ein Welpe isoliert gehalten und mit keinerlei Eindrücken bzw. Sozialpartnern zusammen gebracht, kommt es mit größer Wahrscheinlich später zu Sozialisierungsproblemen,  die man nur noch schwer aufarbeiten kann.

 

Von daher werden

 

- Besucher so oft wie möglich (klein, groß, alt und jung, je mehr, je besser) eingeladen

- wechselnde Spielsachen in den Welpenauslauf  gelegt und die Spielgeräte oft umgestellt

- die Kleinen verschiedener Untergründe (PVC, Fliesen, Rasen, Steine, Gummieinstreu, Strohpellets, Split, Holz, Gitterrost)  erkunden

- gegen Ende der kommenden Woche die Speisepläne ergänzt - die Babys bekommen Fleisch, Gemüse und auch schon ein wenig Reis, Kartoffeln sowie Nudeln, sie dürfen auch Pansen kosten. Am Nachmittag gibt es auch bald dann Hüttenkäse - Quark - Joghurt ab und an mit Apfel oder Banane.

 

 

Nun steht auch die zweite  Entwurmung auf dem Plan.

... unser süßes Trio ...

...nun hüpfen wir schon alleine zur Milchbar...

... sitzen ... klettern ... hüpfen ...